London, Großbritannien

August 30th, 2011

Die Hauptstadt von Großbritannien gehört zum Repertoire vieler Jugendlicher, aber wie wird eine Städtereise mit Kindern zwischen 6 und 8 Jahren? Werden wir den Ansprüchen von Eltern und Kindern gerecht werden können?

Die zentralen Fragen konnten wir langfristig in Deutschland klären, wir übernachteten im Travelodge an der City Road, reisten über Dunkerque mit der Fähre, also mit eigenem Auto. Über die Webseite park-at-my-house fanden wir außerhalb der Mautzone einen sicheren Platz für unser Auto.
Für die 5 Tage in London kauften wir zwei Travelcards, mit ihnen konnten wir Bus und U-Bahn (Tube) benutzen. Allerdings nicht bestimmte Züge, die wir aber mit Bus und U-Bahn umgehen konnten. Unsere Kinder waren nach kurze Zeit versierte Bus-Heranwinker und Oberdecksitzer. Manche Tour von 45 Minuten wechselten sie auch die Plätze, um besonders viel zu sehen.
In diesem Sommer, ein Jahr vor Olympia, wurde der innerstädtische Verkehr noch erschwert durch die vielen Baustellen. Zahlreiche Umleitungen und der fehlende Busnetzplan gestalteten unsere Tage zum Abenteuer. Anhand des Stadtplans ist aber eine Orientierung möglich. Allerdings liefen wir einige Kilometer am Tag. Dies hat unseren Kindern nicht so sehr gefallen, wir sahen dafür ruhige Stadtviertel, erfrischten uns in kleinen Cafés und trafen die Touristenmengen danach immer wieder.
Zu den Höhpunkten für unsere Kinder gehörten:

  • Millenium Bridge und Peter’s  Hill
  • London Eye und die dazugehörige 4-D-Show
  • Spielplatz im Regentspark und im Mudchute Park
  • 300 Insekten- und Vogelhäuschen im Park an der Duncan Terrace
  • die Fahrt mit der Dockland Railway
  • der Tunnel von der Isle of Dogs nach Greenwich
  • das Science Museum und der 3-D-Film über Gorilla- und Elefantenwaisenkinder

Obwohl beide Kinder nicht Englisch sprechen, verstanden sie im Kontext schnell und waren sehr neugierig auf alles, was es zu lesen und sehen gab.

Zum Essen unterwegs: Wir entschieden uns für gemütliche Frühstücke im Pyjama. Im Hotel gab es Wasserkocher, Kaffee und Tee. Wir kauften Müsli, Milch, Baguettes, Marmelade und Obst. Das Plastegeschirr hatten wir aus unserer Zeltausstattung mitgenommen. Ein Koffer diente uns als Tisch und abgewaschen haben wir in einer Campingschüssel. Mittag und Abendbrot aßen wir in Parks oder kleinen Restaurants. Das Angebot an Restaurants und Fast Food ist riesig, wir empfehlen besonders Jacket Potatoes, die es in vielen Varianten gibt, und Pancakes, die wir in vielen Starbucks fanden.

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